Montag, 13. Februar 2017

Agnes Water (town of 1770) / Rockhampton

Angekommen in Agnes Water, checkten wir zuerst mal die Lage ab!


Da wir am nächsten Tag surfen gehen und wir dafür fit sein wollten, ging es etwas früher ins Bett!
Bei unserer Auswahl zwischen drei Stunden Surfkurs oder den ganzen Tag Surfbretter ausleihen, fiel unsere Entscheidung am Ende auf das Ausleihen. So hatten wir nun den ganzen Tag Zeit, um uns mit dem Brett vertraut zu machen!
Für uns sportlich hochbegabte Talente sollte dies doch gar kein Problem sein, dachten wir zumindest..
Nach langen Startschwierigkeiten schafften wir es am Ende aber doch das ein oder andere mal auf dem Brett zu stehen!
Und so rieben sich die Australier die Augen, als wir Tricks auf dem Brett auspackten, die noch nie zuvor auf dem Meer gezeigt wurden.



Müde vom tausendenmaligem Rausschwimmen auf dem Brett, ging es nach vier Stunden zurück zum Van. Dort wurde erstmal ein Mittagsschläfchen gemacht und danach gegessen.
Als wir die Surfbretter heil wieder abgegeben hatten, ging es nochmal nach 1770, wo wir uns einen schönen Sonnenuntergang anschauten!


Am Abend schmierten wir uns kiloweise mit Aftersun Lotion ein, da uns die Sonne von Agnes Water ein Andenken mitgeben wollte, einen riesigen Sonnenbrand!

Am nächsten Tag brachte uns Daisy nach Rockhampton ("Rocky"), eine Stadt, die sich selbst stolz als "Beef Capital of Australia" (= Rindfleisch Hauptstadt von Australien) bezeichnet! Also genau das richtige für uns! Deswegen wollten wir an diesem Abend seit sehr langem mal ausnahmsweise Essen gehen!  Davor machten wir noch einen Park unsicher, in dem wir uns auf unser Festmahl vorbereiteten. Dann war es auch schon so weit, es wurde ein leckeres Restaurant ausgewählt und ein Burger sowie ein Rumpsteak bestellt! Alles wurde geteilt und es war mehr als ein Genuss! Der Abend wurde im McDonalds mit einem Eis gekrönt!


Da die Temperaturen mittlerweile wirklich extrem wurden, entschieden wir uns denn kompletten nächsten Tag, bei 42 Grad (keine Übertreibung!), im South Rockhampton Pool zu verbringen!



Hier bewiesen wir zeitweise unsere Talent im Schwimmsport und genossen den restlichen Tag!


Da es bis zu unserem nächsten Ziel, Mackay, satte 340 Kilometer waren, fuhren wir am selben Abend noch ein Stück der Strecke und schliefen auf einer Rest Area.

Mittwoch, 8. Februar 2017

Tin Can Bay / Hervey Bay

Noch am Abend fuhren wir von Rainbow Beach nach Tin Can Bay.
Seit Jahrzehnten kommen hier wilde Delphine an die Bootsrampe von Tin Can Bay und lassen sich füttern. Alles begann mit einem verletzen Delphin, der an das Ufer von Tin Can Bay angeschwemmt wurde. Die Bewohner peppelten ihn wieder auf, fütterten ihn, pflegten ihn bis es ihm wieder gut ging. Sie ließen ihn wieder ins offene Meer hinausschwimmen und sahen ihn, wie sie dachten, das letzte Mal. Doch der treue Gefährte schwamm jeden Morgen zurück nach Tin Can Bay und ließ sich füttern. Und so schwimmen seit Generationen wilde Delphine jeden Morgen an die Bootsrampe und statten Tin Can Bay einen Besuch ab. So sahen wir die Meeresbewohner hautnah! Es war eine wunderschöne Erfahrung! Zum Schluss durften wir die Delphine sogar noch füttern und kamen ihnen wahrscheinlich so nahe wie nie wieder in unserem Leben! Ein unvergessliches Erlebnis..



Nach Tin Can Bay zog es uns nach Hervey Bay. Die Tage dort gestalteten sich recht unspektakulär, meistens bummelten wir in den vielen Geschäften und der Shopping Mall.
Am Abend lernten wir ein Pärchen kennen. Die beiden hatten am kommenden Tag eine Fraser Tour bevorstehen und wir konnten ihnen versichern, dass sie sich auf etwas besonderes freuen konnten!!



Nach zwei Tagen Hervey Bay machten wir uns auf den Weg nach Agnes Water, denn dort sollten schon bald zwei neue Surftalente entdeckt werden..

Fraser Island

Der nächste Tag begann früh, genauer gesagt klingelte der Wecker um sechs! Ein wesentlicher Grund dafür waren die freien Pancakes, die es im Hostel gab. Nach einer gründlichen Dusche und dem ein oder anderen Pancake konnte der Trip starten. Wir legten unser Gepäck zusammen mit den anderen in den Jeep. Die Musik wurde aufgedreht und zusammen mit den insgesamt 12 Gruppen machten wir uns auf Richtung Fähre, die uns geradewegs zur Fraser bringen sollte! Angekommen auf der größten Sandinsel der Welt, düsten wir mit dem Jeep am Strand entlang.

Der Wind wehte durch die Haare, und die Stimmung war einfach super! Nach einiger Zeit ging es vom Strand landeinwärts in den Regenwald. Die Fahrt war beeindruckend! Rings um uns herum standen riesige Eukalyptusbäume und tropische Palmen.

Der erste Stopp war eine Quelle inmitten des Regenwaldes. Hier konnten wir alle unsere Flaschen auffüllen und von dem klaren Wasser kosten. Zudem gab es einen kleinen Mittagssnack, leckere Wraps! Doch das kalte Quellwasser sollte nicht die einzige Erfrischung gewesen sein, denn das nächste Highlight war nichts anderes als der Lake McKenzie. Solch einen See haben wir weiß Gott noch nie zuvor gesehen. Der Übergang vom Hell- ins Dunkelblaue, die angenehme Temperatur und natürlich das kristallklare Wasser raubte uns den Atem!




Nach einem langen Bad im See fuhren wir zum Camp. Auf der Fahrt durch den Regenwald wurden wir ordentlich durchgeschüttelt, doch die Fahrt war der Hammer!!
Am Abend kochten wir alle zusammen und ließen den Abend mit dem ein oder anderen Cider ausklingen. Doch bevor es ins Bett ging liefen wir alle zum Strand, um den atemberaubenden Sternenhimmel anzuschauen. Unbeschreiblich, was sich über uns auftat. Ein Meer aus Sternen, welches von der Milchstraße durchzogen wurde!
Am nächsten Morgen wurde ausgiebig gefrühstückt, nach einer gefühlten Ewigkeit endlich mal wieder Toast mit Nutella!! Nachdem wir das Nutellaglas wohl fast alleine geleert hatten, wurde der Motor des Jeeps wieder angeschmissen und der Trip ging weiter.
Der erste Stopp war Eli Creek. Eine kleine Flussströmung, in der man sich mittels eines Reifen treiben lassen konnte. Es war wunderbar, das kalte Wasser strömte uns durch den Regenwald, bis an den Strand hinunter!
Anschließend fuhren wir zu dem Maheno Schipwreck, welches ein Schiffwrack ist, das schon seit 1935 am Strand der Insel liegt und bald vollständig im Sand versinken wird!



Der nächste Stopp war Indian Head. Von hier aus bot sich eine fantastische Sicht über die Insel! Im klaren blauen Wasser sahen wir Rochen und Delphine schwimmen.

Kurze Zeit später befanden wir uns in den sogenannten Champagne Pools, um uns von den heißen Temperaturen abzukühlen.




Danach ging es wieder Richtung Camp, es wurde zusammen gegessen und wir fielen vom ereignisreichen Tag müde in unser Zelt.
Der nächste Morgen stellte sich leider auch schon als letzter Tag heraus. Nachdem noch ein Abstecher zum Lake Wabby gemacht wurde, gab es noch ein letztes Lunch, bevor es anschließend wieder
zurück auf die Fähre ging.



Mit den Jeeps ging es zurück zum Hostel und unser unvergesslicher Fraser Trip fand ein Ende.


Rainbow Beach

Der einmalige Trip auf die Fraser Island begann im Dingos Hostel am Rainbow Beach. Da wir schon recht früh am Morgen in Rainbow Beach eintrafen, ein Kennenlernen der Fraser Gruppe im Hostel allerdings erst um vier Uhr angesetzt war, beschlossen wir die verbliebene Zeit damit zu nutzen, die ein oder andere Sehenswürdigkeit abzuklappern. So führte uns Daisy zu den großen Carlos Sandblow. Vor uns erstreckte sich eine lange Dünenlandschaft, auf der der ein oder andere Parasailer seinen Flug in Höhe begann.


Die Zeit verging im Flug und schon zeigte die Uhr dann auch kurz vor vier an und wir liefen gespannt ins Hostel.




Dort checkten wir gespannt ein und wurden dann in die Gruppen eingeteilt, die zusammen in einem Auto fahren würden.
Unsere Gruppe, Gruppe 10 bestand aus zwei Travellern aus Dänemark, drei Engländerinnen und einer Deutschen. Und natürlich die Stimmungsmacher der Gruppe, nämlich wir! 😉
Schnell war das Eis gebrochen, und wir freuten uns auf die kommenden Tage.

Wir zauberten schnell etwas essen und mit einem "See you tomorrow" verabschiedete sich die Gruppe 10 und wir fielen müde ins Bett.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Noosa

Gesagt, getan, am nächsten Tag erreichten wir das nördliche Ende der Sunshine Coast, Noosa!
Unser erster Halt war der Atem beraubende Main Beach, ein kilometerlanger Sandstrand, vor dem das türkisfarbene  Wasser glänzte.

Wir spazierten etwas am Strand entlang und ruhten uns dann ein wenig später im Palmenschatten aus.
Die vielen Boutiquen und Geschäfte sahen mehr als verlockend aus und so bummelten wir über die Promenade.
Am Abend fuhren wir in einen Park und bereiteten dort unser Abendessen vor, das bei einem wunderschönen Sonnenuntergang direkt am Meer eingenommen wurde.
Am nächsten Tag hieß es ab zu den Fairy Pools!
Nach einem langen Walking Track am Meer und entlang der Küste, erreichten wir die in Felsen gelegenen, zauberhaften Fairy Pools!




Es dauerte nicht lange, da sprangen wir ins kalte Nass und teilten uns das Becken nur mit vielen bunten Fischen.


Als Eli von zwei Engländern aufschnappte, ein Hai schwimme draußen im offenen Meer, wurde uns doch etwas mulmig. Wir kletterten die Felsen hoch, um uns selbst ein Bild von der kritischen Lage zu machen. Statt einem gefährlichen Hai plantschte aber eine Schildkröte im Meer herum. Da hatte sich Eli wohl im Vokabular vertan, unverständlich wie das passieren konnte, bei einem englischen Muttersprachler wie es Eli ist! 😆
Als wir genug gebadet hatten und uns nochmals den  Angstschweiß des Haifehlalarms abgespült hatten, traten wir den Rückweg an.
Der Weg führte uns unter Palmen und anderen exotischen Bäumen zurück zu unserer Daisy.
Der lange Heimweg hatte uns hungrig gemacht und so fuhren wir wieder zu unserem Park und genossen unser Essen.

Wir fuhren am Abend noch nach Emmundi, da dort am nächsten Tag ein großer Markt veranstaltet werden sollte.
Angekommen in dem kleinen Städtchen fielen wir müde ins Bett. Ein wunderbarer Tag ging mal wieder zu Ende.
Der Morgen begann früh und wir liefen zwischen bunten Marktständen umher.

Mal wieder war die Auswahl riesig, von Kleidern, Armbändern, Taschen und Obst gab es alles, was das Herz begehrte.
Nach einigen Stunden hatten wir dann aber doch genug von der Marktatmospähre und so beschlossen wir, unseren Rückweg nach Noosa anzutreten.
Dort sonnten wir uns am Main Beach, schwammen im Meer, tauchten nach Fischen und ließen uns von den Wellen treiben.
Am Abend aßen wir nochmal im wunderschönen Abendrot Noosa's, bevor es zu einer Restarea nahe des Rainbow Beaches ging.
Denn am Freitag beginnt unsere Tour auf der größten Sandinsel der Welt: Fraser Island.

Caloundra / Mooloolaba / Maroochydore

Unser nächster Stopp stellte Caloundra dar, wo zwei Tage verbracht wurden.




Ein kleines Städtchen, direkt am Meer gelegen, mit einem kostenlosen Seapool, in dem natürlich direkt mehrere Stunden verbracht wurden!




Nachdem auch die Innenstadt per Fuß ein wenig erkundet wurde, entdeckten wir den Bulcock Beach.


Dort war es wieder einmal möglich, sich durch die  Strömung ins Meer treiben zu lassen! Auch dies genossen wir so lange, bis wir mehrere größere Quallen direkt neben uns entdeckten! 

Gegessen wurde an einem wirklich herrlichen Platz, von dem aus man eine schöne Sicht über den Strand und das Meer hatte! 

Auch der Dicky Beach wurde am darauffolgenden Tag besichtigt. Da es Sonntag war, fand hier eine Art Jugendnachwuchsturnier im Surfen und ein Kräftemessen in anderen sportlichen Aktivitäten statt.


Nachdem wir dort dem Wettkampf ein wenig zugesehen hatten, beschlossen wir weiter zu fahren. 
Gemütlich ging es bis nach Mooloolaba und Maroochydore! Zwei schön gelegene Städte, in denen wir abends mit ein paar Australiern ein leckeres Barbecue Essen zauberten. 




Nach ein paar Bierchen verbrachten wir aber dann den restlichen Abend zu zweit, da wir in unserem Van das Australian Open Tennis Finale schauten! 


Dieses Jahr hieß es ausnahmsweise mal nicht "Berberich vs. Siegmund" sondern "Nadal vs. Federer"! 
Nach einem langen spannenden Match fielen uns die Augen zu und wir träumten von unserem neuen Ziel für den darauf folgernden Tag, dem verheißungsvollen Noosa.